Anhaltende Lungenveränderungen in COVID-19 Patienten bessern sich über Monate

Innsbrucker Langzeitstudie zu COVID-19 mit erfreulicher Zwischenbilanz: Schwer Erkrankte profitieren von langfristiger und interdisziplinärer Nachsorge.

Ein Team der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin II, darunter Studienleiter Priv.-Doz. Dr. Ivan Tancevski und OA Dr. Alex Pizzini, hat in einer prospektiven Studie erstmals die Langzeitfolgen von COVID-19 an stationär versorgten PatientInnen untersucht. Sechs Wochen nach Entlassung reichen die Beobachtungen von leichten bis mittelgradigen Atemwegs-Symptomen bis hin zu anhaltenden Auffälligkeiten des Lungengewebes. Anhand einer COVID-19 spezifischen strukturierten Datenerhebung mittels detaillierter Anamnese, Laboruntersuchung, Lungenfunktionstests, Echokardiographie und bildgebender Untersuchungen der Lunge mittels Computertomographie (CT) war es mit dieser Studie möglich, eine erste valide Beschreibung von Langzeitfolgen durch das neue Corona-Virus zu erzielen. „Wir konnten in unserer Langzeitstudie sehen, dass sich Patientinnen und Patienten nur langsam erholen. Erste Erfahrungen zeigen, dass die bei der Entlassung aus der Klinik diagnostizierten Beeinträchtigungen der Lungenfunktion durch eine langfristige und spezifische Rehabilitationstherapie deutlich verbessert werden können. Entsprechend dürfte es sich bei einem Großteil der Lungenveränderungen um reversible Prozesse handeln“, schließen die Studienautoren.

 

 

Die entscheidenden Ergebnisse wurden am 07. September 2020 als „late breaking news“ beim Kongress der European Respiratory Society (ERS) präsentiert, und in der renommierten Zeitschrift NATURE beschrieben.

 

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